Knoblauchsrauke

Wuchsform

Kraut

 

 

Verwendbare Pflanzenteile

Runde Blätter am Grund: Herbst bis Winter und zeitiges Frühjahr

Triebspitzen, junge Blätter: April bis Juni

Blüten: Mai

Junge Schoten: Juni

Samen: Juni bis Juli

 

 

 

Erkennungsmerkmale

 

Im Winter: wenige, nierenförmige Blätter die nah am Boden als radiersymmetrisches Büschel bzw Rosette stehen. Die Blattgrösee kann stark variieren von 1cm-10cm Durchmesser. Der Blattrand ist wuchtig gewellt. Das Blatt frisch grün und erstaunlich zart.

Im Frühling: aufrechter Wuchs bis zu einem Meter hoch. Die Form und Grösse der Blätter variiert. Nahe am Boden sind die Blätter eher nierenförmig und werden zur Triebspitze hin eher länglich dreieckig und eher kleiner werdend. Der Blattrand bleibt in allen Grössen und Formen buchtig gewellt. 

Beim Zerreiben riechen die Blätter stark würzig.

Die Blüten der Knoblauchsrauke sind nur etwa 5mm gross und stehen in Trauben angeordneten den Triebspitzen. Die einzelne Blüte besteht, typisch für die Kreuzblütler, aus vier Kronblättern, welche zusammen ein Kreuz bilden. Nach der Blüte bilden sich zweikantige, grüne Schoten welche bis zu 3cm lang werden können und in welcher die senfartig scharf schmeckenden Samen heranreifen.

Inhaltsstoffe und Wirkung auf den menschlichen Organismus

Die Knoblauchsrauke enthält Saponine, ätherisches Öl und Senfölglykoside. Sie ist zudem reich an Vitaminen, vor allem an Vitamin A und C sowie an Mineralien.

In der Volksmedizin wird die Knoblauchsrauke wegen ihrer antibakteriellen und generell keimtötenden Wirkung geschätzt.